Vallenar/Chile


Chile im Blickpunkt

»Mobil ohne Auto« und »K2« – Juni 2005 (tr)



Eingebettet in das Gustav-Adolf-Fest war am Samstag, dem 11. Juni der Bezirkstreff »K2« des EJW Nagold. Im Blickpunkt stand Chile, woher der evanglische Pfarrer Bernd Rampmeier (Foto) zum Fest angereist war. Die Freunde aus Simmersfeld sowie DiMe und Stefan Buchali stellten bei dieser Gelegenheit die Arbeit in Vallenar vor.
Somit bot der Abend einen Einblick in die Situation einer evangelischen Gemeinde im Süden des Landes einerseits und eines missionarischen Jugendprojektes in der nordchilenischen Wüste andererseits.
Matthias Hiller vom CVJM-Weltdienst, der selbst viele Jahre als Missionar im Ausland war, nahm in seiner Ansprache den Missionsbefehl Jesu unter die Lupe und seine Auswirkung auf die christliche Urgemeinde. »Die zwölf Jünger sind in Jerusalem geblieben – sieben Kapitel lang.« Sie hätten nicht gepredigt und getauft, »sie blieben und organisierten«: So berichte es die Apostelgeschichte und Hiller zog Parallelen zum heutigen Verhalten der Christen. Mission bereichere auch den Glauben der Daheimgebliebenen und erweitere den Horizont der Gemeinde. »Das Evangelium muss weltweit funktionieren«, wer in seiner Jungscharandacht zu sehr auf lokale Bedürfnisse eingehe, habe die Globalität der Aussagen Jesu nicht richtig verstanden.
Über 100 Jugendliche besuchten die Veranstaltung im Nagolder Zellerstift.

Mobil ohne Auto
Eine Woche später, am 19.Juni, war zwischen Nagold und Erzgrube »Mobil ohne Auto«, wie gewohnt mit dem Zelt der Simmersfelder (unser CVJM-Zelt) mit Getränken, Eis, Roten Würsten und leckeren(!) Steaks. Um 14 Uhr gab es einen Gottesdienst mit Rolf Röhm. Daneben wurde über die Arbeit mit Vallenar informiert.
Stefan Buchali: MoA war ein rundum gelungener Tag! Unsere insgesamt 17 Kuchen waren alle weg! Wenn ihr Bilder haben wollt oder die Infofolien, die wir an den Pickup geheftet hatten, meldet euch einfach bei uns. (stefan@buchali.de)
Roland Theurer (Simmersfeld):»Das mit dem Aufbau und der Durchführung mit den Sulzern zusammen läuft immer besser«; »Einer trage die Last des anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen«; »Des war wieder richtig schee!« Das sind Worte, die ich am Wochenende gehört, erlebt und begriffen habe. Allen, die mitgeholfen und etwas zum Gelingen bei MoA beigetragen haben, möchten wir uns herzlichst bedanken.


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