Vallenar/Chile


Verzicht oder Fülle

Gedanken aus Bad Honnef – 18.4.2005

Gott und die Finanzen:
Schon komisch, keine eigenes Geld mehr zu verdienen. Schon komisch, mit weit weniger planen zu können... und dann auch noch gleich für Organisatorisches auf den Behörden 120 Euro zu bezahlen.
Zunächst war es auch komisch, als dann abends plötzlich eine ältere Dame aus der Gemeinde zu uns kam und uns genau diese Summe in einem unbeschrifteten Umschlag überreichte.
Doch dann verstanden wir: Gott wird uns versorgen. Er hat es versprochen.
Er geht seine eigenen Wege – was für ein guter Vater! DANKE

Mutmach-Tag:
Welch eine Herausforderung, unsere kleine Amy einfach so einer fremden Frau zu überlassen. Das machte uns schon eine wenig Angst.
Wie wird es werden? Dann tauchte in der Schule eine nette »Angelika« auf. Die Tagesmutti und Amy verstehen sich blendend. Wir haben mit Angelika und ihrer Familie eine große Hilfe bekommen und eine tolle Familie kennengelernt.
Gott war schon da. Es gibt keinen Platz auf der Erde an den Christen kommen, wo Gott nicht schon ist. Doch uns hat das schon etwas überrascht.

Verzicht oder Fülle
Was kostet uns Mission nicht alles. Man muss allerhand loslassen und viele Veränderungen durchschreiten. Am Tisch hier in der VEZ sagte uns ein Kollege beim Mittagessen: »Gott hat uns doch ein Leben in Fülle versprochen, und das werden wir bekommen, wenn wir uns von Gott gebrauchen lassen.«
Verzicht ist also auch Fülle! Christen leben durch Gott in seiner Fülle!

Grüßle aus Bad Honnef,
eure Römis


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